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Risikolebensversicherung
Vor allem für Freiberufler oder Selbstständige sowie Handwerker, die eine Familie zu versorgen haben, ist die Risikolebensversicherung die beste Möglichkeit der Vorsorge. Die Risikolebensversicherung zahlt eine vereinbarte Summe im Todesfalle des Versicherten. Positiv an der Risikolebensversicherung ist, dass die jährlichen Prämien vergleichsweise gering ausfallen, wenn die Versicherung frühzeitig abgeschlossen wird. Je jünger der Versicherungsnehmer ist, desto niedriger sind die Beiträge. Die Risikolebensversicherung sollte sogar so jung wie möglich abgeschlossen werden, denn immerhin können im Alter auch Erkrankungen oder Beeinträchtigungen auftreten, die eine ärztliche Dauerbehandlung notwendig machen und die die Beiträge für die Versicherung steigen lassen oder einen Beitritt in diese Versicherung sogar unmöglich machen. Die Tarife sind nicht einheitlich, sondern werden nach dem individuellen Risiko berechnet. Wer also einem gefährlichen Hobby nachgeht, zahlt entsprechend mehr. Generell ist die Risikolebensversicherung vergleichsweise günstig, denn sie zahlt kein Kapital aus, sondern tritt nur im Ernstfall in Leistung.
Wer einen Kreditvertrag abschließt, muss bei einer höheren Kreditsumme häufig ebenfalls eine Risikolebensversicherung nachweisen können. Dies ist vor allem für diejenigen empfehlenswert, die der Hauptverdiener sind und eine Familie ernähren müssen. Fällt ihr Einkommen weg, dann kann das den finanziellen Ruin der Familie bedeuten. Gerade, wenn zum Beispiel eine Immobilie abbezahlt werden muss, geht diese bei einer Zahlungsunfähigkeit an die Bank. Die Risikolebensversicherung kann auf die Summe abgeschlossen werden, auf die sich der Kreditbetrag beläuft. Je weiter dieser abbezahlt wird, desto geringer wird die versicherte Summe. Im Todesfall des Versicherten wird der Kredit durch die Versicherung getilgt, die Familie wird nicht mit weiteren Kreditzahlungen belastet.
Wer sich für eine Kapitalanlage interessiert, ist bei der Risikolebensversicherung sicherlich fehl am Platze. Sie ist tatsächlich eine reine Risikovorsorge.
Wer als Selbstständiger oder Freiberufler einen Kredit aufnehmen musste, um zum Beispiel Anlagen und Maschinen anzuschaffen, sollte auf jeden Fall über eine Risikolebensversicherung nachdenken, damit die Angehörigen abgesichert sind. Beläuft sich die Versicherungssumme nicht immer genau auf die Restkreditsumme, dann kann auch eine individuelle Summe vereinbart werden. Diese sollte zumindest die Beisetzungskosten abdecken.
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